Ein Pilz der Neuronen wachsen lässt – klingt nach Science-Fiction, ist aber Wissenschaft. Lion’s Mane (Igelstachelbart) ist der am intensivsten erforschte Nootropika-Pilz und zeigt faszinierende Effekte auf Gehirn und Nervensystem.

Was Lion’s Mane so besonders macht

Lion’s Mane enthält Hericenone und Erinacine – zwei einzigartige Verbindungen, die die Produktion von NGF (Nerve Growth Factor) stimulieren. NGF ist essentiell für das Wachstum, die Erhaltung und das Überleben von Nervenzellen. Kein anderes natürliches Lebensmittel hat diese nachgewiesene Eigenschaft.

Wissenschaftlich belegte Effekte

Kognitive Funktion: Eine japanische Studie zeigte signifikante Verbesserungen bei Mild Cognitive Impairment nach 16 Wochen.

Stimmung und Angst: Kleine Studien zeigen antidepressive und anxiolytische Effekte.

Nervenschutz: Neuroprotektive Wirkung und möglicher Schutz vor Alzheimer (in Tierstudien).

Darmgesundheit: Lion’s Mane wirkt auch als Präbiotikum und hat positive Effekte auf die Darm-Hirn-Achse – mehr dazu in unserem Artikel zur Darm-Hirn-Achse.

Dosierung und Einnahme

3–5 g täglich als Pulver oder 500–1000 mg als Extrakt (mind. 30 % Polysaccharide). Morgens eingenommen – hat leicht aktivierende Wirkung. Effekte zeigen sich nach 4–8 Wochen. Gut verträglich, kaum Nebenwirkungen.

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Quellen & weiterführende Literatur

  • Mori, K. et al. (2009): Improving effects of the mushroom Yamabushitake on mild cognitive impairment. Phytotherapy Research. → PubMed
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