Sauerkraut ist das älteste und günstigste Probiotikum der Welt – und eines der wirksamsten. Selbst gemacht in 10 Minuten, fertig in 1–2 Wochen, und vollgepackt mit lebenden Kulturen, Vitamin C und Milchsäure.
Warum selbst gemachtes Sauerkraut besser ist
Industrielles Sauerkraut aus dem Supermarkt ist meist pasteurisiert – alle lebenden Kulturen sind tot. Nur unpasteurisiertes, rohes Sauerkraut enthält aktive Probiotika. Das bekommst du entweder im Bioladen oder – am besten – machst es selbst.
Zutaten
- 1 kg Weißkohl (frisch)
- 10 g Meersalz (1 % des Kohlgewichts)
- Optional: Kümmel, Wacholderbeeren, Lorbeer
Zubereitung – Schritt für Schritt
- Kohl fein hobeln oder schneiden, ein äußeres Blatt aufheben
- Salz hinzufügen und 10 Minuten kräftig kneten bis Flüssigkeit austritt
- Optional: Gewürze untermischen
- Fest in ein sauberes Einmachglas stampfen – der Kohl muss vollständig von der eigenen Lake bedeckt sein
- Das aufgehobene Kohlblatt darüberlegen als Abdeckung
- Glas locker schließen (Druck muss entweichen können) und bei Zimmertemperatur stehen lassen
- Täglich etwas eindrücken damit der Kohl unter der Lake bleibt
- Nach 1 Woche probieren – nach 2–4 Wochen ist es perfekt fermentiert
Gesundheitseffekte
- Reich an Lactobacillus-Bakterien – einer der am besten erforschten Probiotika-Stämme
- Natürliche Quelle für Vitamin C, K und B-Vitamine
- Milchsäure unterstützt Verdauung und hemmt Pathogene
- Kalorienarm, ballaststoffreich, sättigend
Hast du schon mal Sauerkraut selbst gemacht? Teile dein Rezept in den Kommentaren!
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Quellen & weiterführende Literatur
- Dimidi, E. et al. (2019): Fermented Foods: Definitions and Characteristics, Impact on the Gut Microbiota and Effects on Gastrointestinal Health and Disease. Nutrients. → PubMed

