Kinderwunsch? Dann lohnt sich ein Blick auf den Teller. Denn was du isst, beeinflusst nicht nur deine Gesundheit – sondern auch deine Fruchtbarkeit.
Sowohl bei Frauen als auch bei Männern spielen bestimmte Nährstoffe eine entscheidende Rolle.

Was die Fruchtbarkeit fördert

1. Gesunde Fette
Omega-3-Fettsäuren unterstützen den Hormonhaushalt.
→ enthalten in: Lachs, Walnüssen, Chiasamen, Leinsamen, Avocado

2. Folsäure
Wichtig für Zellteilung und Eizellreifung.
→ enthalten in: grünem Blattgemüse, Brokkoli, Vollkorn, Hülsenfrüchten

3. Zink
Fördert die Spermienqualität und den Eisprung.
→ enthalten in: Kürbiskernen, Linsen, Eiern, Haferflocken, Rindfleisch

4. Antioxidantien (Vitamin C, E, Beta-Carotin)
Schützen Eizellen und Spermien vor oxidativem Stress.
→ enthalten in: Beeren, Paprika, Orangen, Nüssen, Karotten

5. Eiweiß aus pflanzlichen Quellen
Kann laut Studien bei Frauen die Fruchtbarkeit verbessern.
→ enthalten in: Bohnen, Kichererbsen, Tofu, Tempeh

6. Wasser
Klingt banal – ist aber entscheidend. Eine gute Flüssigkeitsversorgung unterstützt den Hormonstoffwechsel und die Durchblutung.

Was die Fruchtbarkeit bremsen kann

1. Transfette und stark verarbeitete Fette
→ enthalten in: Fast Food, Chips, Gebäck, Fertigprodukten

2. Zuckerreiche Lebensmittel
Stören den Insulinhaushalt – und der ist eng mit der Fruchtbarkeit verknüpft.
→ zu finden in: Süßigkeiten, Softdrinks, gesüßten Frühstücksflocken

3. Alkohol
Kann bei beiden Geschlechtern die Hormonproduktion beeinträchtigen. Am besten reduzieren oder ganz meiden – besonders in der Kinderwunschzeit.

4. Übermäßiger Koffeinkonsum
Mehr als 300 mg pro Tag (etwa 3 Tassen Kaffee) können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Besser reduzieren – besonders bei Frauen.

Fazit

Die Ernährung ist keine Garantie – aber ein starker Einflussfaktor auf die Fruchtbarkeit.
Mit natürlichen, vollwertigen Lebensmitteln tust du deinem Körper (und vielleicht bald auch einem neuen Leben) etwas Gutes.

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